Artikelmerkmale
Produktbeschreibung
Wie großsind die Ärmel von Martin Bechlers Schlafanzug? Und was zur Hölle kann er danoch alles rausschütteln? Diese Fragen stellen sich sofort, wenn man Helmab zum Gebet hört. Denn dieses Album klingt so dermaßen lässig undunangestrengt, als sei das alles gar nix Besonderes. Als wäre es das Leichtesteder Welt, sein Herz für Pop, Poesie und Abseitiges brennen zu lassen und damitdie Lunte am ganz großen Gefühlsrad anzuzünden. Und als wäre es ein Kinderspiel,eine Platte rauszuhauen, auf die viele Leute in diesem Land warten und die nochmehr Leute ganz dringend nötig haben.Im Gegensatzzu den ersten beiden Alben ist Helm ab zum Gebet kein Alleingang,sondern das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung. Paul Weißert am Schlagzeugund Jenny Thiele am Keyboard, Synthie und Mikro sorgen live schon seit längeremdafür, dass Martin Bechler sich auf der Bühne auf die wirklich wichtigen Dingekonzentrieren kann. Und jetzt eben auch auf Platte, was für viele tolle Momentesorgt: Echte Beats von echten Drums etwa. Oder wenn Jennys Gesang den Titelsongin der zweiten Strophe beinahe kapert und zu einem ergreifenden Duett macht.Und apropos Duette: Bei Die Umarmung der Magneten singt Enno Bungermit, ein musikalischer Seelenverwandter. Beim Festival getroffen, bisschengequatscht, direkt gemocht, die Musik des jeweils anderen eh schon gefeiert unddann was ausgeheckt – so werden in Köln Kooperationen angebahnt.Melancholischund euphorisch. Großmäulig und sensibel. Universumsgroß und schnapsglasklein.Das alles und noch so viel mehr ist diese Platte, die Material genug liefert,um damit über die nächsten Wochen und Monate zu kommen. Helm ab? Hut ab! Undjetzt tanz, du Sau!









Reviews
There are no reviews yet.